Zum Inhalt springen
Erster Termin kostenlosbei Ihnen oder per VideoAngebot mit EinzelpostenModule, Speicher, Gerüst, ZählerAnmeldung bei RheinNetzund im MarktstammdatenregisterKöln und Umlandneun Stadtbezirke, neun Nachbarstädte
Photovoltaik-Anlage Köln — zur Startseite Photovoltaik-Anlage Köln PV, Speicher und Wallbox ERSTER TERMIN kostenlos
Einfamilienhaus mit Solarmodulen in der Dämmerung, Licht in den Fenstern
PV, Speicher und Wallbox

Notstrom mit Photovoltaik: was bei Stromausfall weiterläuft

Notstrom und Ersatzstrom bauen wir in Köln zusammen mit dem Stromspeicher ein. Es gibt drei Stufen: eine Steckdose, das Hausnetz oder eine unterbrechungsfreie Versorgung.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de

Ohne Zusatztechnik liefert eine PV-Anlage bei einem Stromausfall keinen Strom ins Haus, auch nicht bei voller Sonne. Der Wechselrichter trennt sich in diesem Moment vom Netz, damit an den Leitungen niemand durch Solarstrom gefährdet wird. Für Strom im Ausfall brauchen Sie einen Speicher und eine von drei Lösungen, die die Verbraucherzentrale unterscheidet: Notstrom über eine Steckdose, Ersatzstrom für das Hausnetz oder eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz USV.

Warum sich die PV-Anlage bei Stromausfall abschaltet

Der Wechselrichter einer netzgekoppelten Anlage schaltet ab, sobald das Netz ausfällt. Diese Abschaltung ist vorgeschrieben und gehört zu jeder Anlage, die am öffentlichen Netz hängt.

Würde die Anlage weiter einspeisen, stünden Leitungen unter Spannung, an denen Monteure des Netzbetreibers gerade arbeiten. Deshalb überwacht der Wechselrichter das Netz ständig und trennt sich innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde. Erst mit einer eigenen Umschalteinrichtung kann ein Teil des Hauses getrennt vom Netz weiter versorgt werden, das nennt man Inselbetrieb.

Während des Ausfalls speist die Anlage keinen Strom ins öffentliche Netz, auch nicht mit Ersatzstromfunktion. Kommt das Netz zurück, prüft der Wechselrichter Spannung und Frequenz und schaltet sich nach einer Wartezeit selbst wieder zu. Die Umschalteinrichtung verbindet das Haus dann wieder mit dem Netz, ohne dass Sie etwas tun müssen.

Notstrom, Ersatzstrom, USV: die drei Stufen

Notstrom versorgt einzelne Geräte an einer Steckdose, Ersatzstrom das Hausnetz und eine USV schaltet ohne spürbare Unterbrechung um. Die Begriffe werden in Prospekten oft vermischt, deshalb lohnt der Blick auf die Beschreibung im Datenblatt.

Stufe Was versorgt wird Umschaltung Was zu beachten ist
Notstrom eine eigene Steckdose am Speicher oder Wechselrichter, für einige wenige Geräte Geräte werden von Hand umgesteckt kleinster Aufwand, keine Änderung am Hausnetz
Ersatzstrom das Hausnetz oder ausgewählte Stromkreise automatisch, mit kurzer Unterbrechung begrenzt durch die Leistung des Wechselrichters; Herd, Durchlauferhitzer und Wallbox nur eingeschränkt
USV wie Ersatzstrom so schnell, dass Computer und Uhren weiterlaufen höchster Aufpreis

Einteilung nach Verbraucherzentrale, Ratgeber Batteriespeicher, Stand 02.07.2026.

In den meisten Häusern planen wir Ersatzstrom für ausgewählte Stromkreise. Eine USV braucht, wer Rechner ohne jede Unterbrechung betreiben muss, etwa einen Server im Homeoffice. Die einfache Notstromsteckdose reicht, wenn im Ausfall nur Kühlschrank, Router und eine Lampe laufen sollen.

Was es technisch braucht

Jede der drei Stufen braucht einen Speicher, einen Wechselrichter, der ohne Netz arbeiten kann, und eine sichere Trennung vom öffentlichen Netz. Bei Ersatzstrom und USV kommt eine automatische Umschalteinrichtung im oder am Zählerschrank dazu.

Damit Ersatzstrom funktioniert, prüfen wir vor der Auswahl der Geräte folgende Punkte:

  • Inselfähigkeit. Der Wechselrichter muss ein eigenes Netz im Haus aufbauen können, ohne Spannung von außen.
  • Nachladen im Ausfall. Nur manche Systeme laden den Speicher während des Ausfalls aus den Modulen nach. Ohne diese Eigenschaft endet die Versorgung, sobald der Speicher leer ist, auch wenn die Sonne scheint.
  • Eine Phase oder drei. Einige Geräte versorgen im Ersatzstrombetrieb nur eine der drei Phasen im Haus. Dann laufen nur die Stromkreise, die an dieser Phase hängen.
  • Reserve im Speicher. Im Energiemanager lässt sich ein Teil der Kapazität für den Ausfall zurückhalten, der im Alltag nicht entladen wird.

Die Umschalteinrichtung trennt das Haus beim Ausfall vom Netz und verbindet es danach wieder. Den Einbau übernimmt eine Elektrofachkraft, weil die Einrichtung in die Hausinstallation am Zähler eingreift.

Welche Geräte im Ersatzstrombetrieb laufen

Im Ersatzstrombetrieb laufen alle angeschlossenen Geräte, solange ihre Leistung zusammen unter der Leistung des Wechselrichters bleibt. Große Verbraucher wie Herd, Durchlauferhitzer und Wallbox nennt die Verbraucherzentrale ausdrücklich als nur eingeschränkt nutzbar.

Wir legen deshalb mit Ihnen fest, welche Stromkreise im Ausfall versorgt werden. Üblich sind Kühlschrank und Gefriertruhe, Licht in den wichtigsten Räumen, Router und die Steuerung samt Umwälzpumpe der Heizung. Eine Gas- oder Ölheizung braucht für Brenner und Pumpe Strom und fällt sonst mit dem Netz aus. Eine Hebeanlage im Keller gehört ebenfalls auf diese Liste, falls das Haus eine hat.

Wie lange reicht der Speicher bei Stromausfall?

Wie lange der Speicher reicht, hängt von seiner Kapazität, der eingestellten Reserve und den laufenden Geräten ab. Bei inselfähigen Systemen kommt dazu, was die Module tagsüber nachladen.

Im Dezember erzeugt ein Kölner Süddach nach PVGIS 31 kWh je kWp im Monat, also rund 1 kWh je kWp und Tag (31 kWh verteilt auf 31 Tage). Eine Anlage mit 8 kWp lädt an einem durchschnittlichen Dezembertag damit rund 8 kWh nach. Im Juni sind es 126 kWh je kWp im Monat, rund 4 kWh je kWp und Tag (126 kWh verteilt auf 30 Tage).

Beim Laden und Entladen gehen nach der Verbraucherzentrale rund 20 % verloren. Für die Größe des Speichers gilt im Grundsatz derselbe Richtwert wie ohne Notstrom, die Reserve kommt dazu. Den Rechenweg finden Sie unter Speichergröße berechnen.

Beispiel. Einfamilienhaus in Dellbrück mit Gasheizung, Süddach mit 8 kWp und 4.000 kWh Verbrauch im Jahr. Nach dem Richtwert passt ein Speicher mit 6 kWh nutzbarer Kapazität, von dem ein Teil als Reserve für den Ausfall stehen bleibt.

Über Ersatzstrom versorgt werden Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizung, Router und das Licht im Erdgeschoss. An einem trüben Dezembertag kommt aus den Modulen weniger als der Mittelwert von rund 8 kWh, an einem klaren Tag mehr. Herd und Waschmaschine bleiben im Ausfall aus, damit der Speicher für die wichtigen Kreise reicht.

Weiße kubische Siedlungshäuser mit Flachdächern im Stil der 1920er-Jahre

Was kostet Notstrom oder Ersatzstrom?

Nach der Verbraucherzentrale gibt es Not- und Ersatzstrom oft nur gegen Aufpreis, und nicht jeder Anbieter bietet die Funktion an. Die USV kostet den höchsten Aufpreis der drei Stufen.

Den größten Posten bildet der Speicher selbst. Die Verbraucherzentrale NRW hat in 70 Angeboten im Mittel 360 bis 510 € je kWh nutzbarer Kapazität gefunden, je nach Größe (Stand 28.08.2026). Ein Speicher mit 10 kWh kommt danach auf rund 4.100 €. Auf Speicher und Montage an Wohngebäuden fallen 0 % Umsatzsteuer an.

In einem Angebot sollte die Not- oder Ersatzstromfunktion als eigener Posten stehen, mit Angabe der versorgten Stromkreise und der Leistung im Inselbetrieb. Fehlt der Posten, fragen Sie nach, ob die Funktion nur vorbereitet oder tatsächlich eingebaut ist. Weitere Prüfpunkte stehen im Ratgeber Photovoltaik-Angebot prüfen.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Notstrom bei einer bestehenden Anlage nachrüsten

Bei vielen Speichern lässt sich Ersatzstrom später ergänzen, wenn Speicher und Wechselrichter dafür ausgelegt sind. Dann kommen die Umschalteinrichtung und die Verdrahtung der ausgewählten Stromkreise dazu.

Ist das vorhandene Gerät nicht inselfähig, reicht ein Umbau am Zählerschrank nicht. In diesem Fall prüfen wir, ob sich ein Speicher mit Ersatzstromfunktion ergänzen lässt, der neben der bestehenden Anlage arbeitet. Wie das bei Anlagen ohne Speicher abläuft, steht bei Stromspeicher nachrüsten.

Für wen eine Ersatzstromlösung passt

Ersatzstrom passt zu Haushalten, die bei einem Ausfall Heizung, Kühlgeräte und Kommunikation weiter betreiben möchten. Dazu gehören Häuser mit Gas- oder Ölheizung, deren Pumpe Strom braucht, und Haushalte mit Arbeitsplatz zu Hause.

Wer ohnehin einen Speicher plant, kann die Funktion gleich mit einbauen lassen und spart den späteren Umbau. Bei einer Solaranlage mit Speicher klären wir das deshalb schon im ersten Termin. Der Aufpreis dient der Versorgung im Ausfall. Am Eigenverbrauch im Alltag ändert die Funktion nichts.

Was wir bei Not- und Ersatzstrom übernehmen

Wir wählen Speicher und Wechselrichter so aus, dass die gewünschte Stufe funktioniert, bauen die Umschalteinrichtung ein und testen die Umschaltung bei der Inbetriebnahme. Die versorgten Stromkreise beschriften wir im Zählerschrank, damit Sie im Ausfall wissen, was läuft.

Schreiben Sie uns über das Formular, welche Geräte bei Ihnen im Ausfall weiterlaufen sollen. Per Mail erreichen Sie uns unter kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de, Antwort kommt am nächsten Werktag, und der erste Termin ist kostenlos.

Häufige Fragen

Habe ich bei einem Stromausfall noch Strom im Haus, wenn ich eine Solaranlage habe?

Ohne Zusatztechnik nicht, auch nicht bei Sonne. Der Wechselrichter trennt die Anlage beim Ausfall vom Netz, Strom gibt es nur mit Speicher und einer Not- oder Ersatzstromfunktion.

Was ist der Unterschied zwischen Notstrom und Ersatzstrom?

Notstrom versorgt über eine eigene Steckdose einige wenige Geräte. Bei Ersatzstrom schaltet die Anlage das Hausnetz um, und die angeschlossenen Steckdosen und Lampen laufen weiter.

Läuft dann wirklich alles im Haus weiter?

Beim Ersatzstrom laufen die Geräte im Haus weiter, soweit die Leistung des Wechselrichters reicht. Herd, Durchlauferhitzer und Wallbox sind deshalb nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar.

Merkt mein Computer die Umschaltung?

Beim Ersatzstrom gibt es eine kurze Unterbrechung, bei der ein Rechner ausgehen kann. Nur eine USV schaltet so schnell um, dass Computer und Uhren durchlaufen.

Kann ich Notstrom auch ohne Speicher haben?

In der Regel nicht, weil die Anlage sonst nachts und bei Wolken sofort ohne Strom wäre. Für eine Not- oder Ersatzstromfunktion planen wir deshalb immer einen passenden Speicher ein.

Lädt die Anlage den Speicher während des Stromausfalls nach?

Bei inselfähigen Systemen ja, dann laden die Module den Speicher auch ohne Netz. Nicht jedes Gerät kann das, deshalb prüfen wir diese Eigenschaft vor der Auswahl.

Wie lange hält der Speicher bei Stromausfall durch?

Das hängt von Kapazität, Reserve und den laufenden Geräten ab. Im Dezember liefert ein Kölner Süddach rund 1 kWh je kWp am Tag nach, im Juni etwa das Vierfache.

Was kostet die Notstromfunktion extra?

Nach der Verbraucherzentrale gibt es die Funktion oft nur gegen Aufpreis und nicht bei allen Anbietern. Wir nennen sie im Angebot als eigenen Posten, damit Sie den Betrag vergleichen können.

Kann ich Ersatzstrom bei meinem vorhandenen Speicher nachrüsten?

Wenn Speicher und Wechselrichter dafür ausgelegt sind, meist ja, mit einer Umschalteinrichtung am Zählerschrank. Sonst muss ein Teil der Technik getauscht werden, das klären wir anhand der Datenblätter.

Brauche ich für Notstrom einen größeren Speicher?

Nicht zwingend, aber Sie sollten eine Reserve einstellen, die im Alltag nicht entladen wird. Ausgangspunkt ist der Richtwert von 1,5 kWh je 1.000 kWh Jahresverbrauch.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Solaranlage für Köln

Schreiben Sie uns kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Wir antworten am nächsten Werktag und schlagen einen Termin vor — Rückmeldung am nächsten Werktag.

Lieber per Mail?

kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.