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Steiles Ziegeldach eines alten Backsteinhauses mit ziegelfarbenen, eingelassenen Solarmodulen
Photovoltaik · Dormagen

Photovoltaik in Dormagen: Solaranlage und Speicher, auch im Denkmalbereich Zons

Für Häuser in Dormagen planen wir Solaranlagen mit und ohne Speicher und stellen den Netzantrag über die evd. Mit 10-kWh-Speicher kostet eine 10-kWp-Anlage im Mittel rund 18.200 €.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am besten passt. Alles Weitere besprechen wir.

Für welches Gebäude?

So können wir Dachfläche und Verbrauch grob einschätzen.

Welche Dachform hat das Haus?

Ungefähr reicht. Fotos können Sie später nachreichen.

Was soll dazugehören?

Sie können mehreres ankreuzen.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin passend legen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir antworten am nächsten Werktag und schlagen einen ersten Termin vor, bei Ihnen zu Hause oder per Video. Dieser Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de

In Dormagen sind 82,7 % der 14.661 Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser (IT.NRW, Stand 31.12.2023), und für sie planen wir Photovoltaikanlagen auf Wunsch mit Batteriespeicher. Die rund 18.200 € für 10 kWp mit 10 kWh Speicher setzen sich aus zwei Mittelwerten der Verbraucherzentrale NRW zusammen. Auf die Anlage entfallen rund 14.100 €, auf den Speicher rund 4.100 €, jeweils aus Angeboten bis August 2026 und mit 0 % Umsatzsteuer.

Bei der Anlage steht kWp für die Spitzenleistung der Module, beim Speicher bezeichnet kWh die nutzbare Strommenge, die er aufnehmen kann. Dormagen gehört zum Rhein-Kreis Neuss und damit zum Regierungsbezirk Düsseldorf. Das Stromnetz gehört der evd energieversorgung dormagen, betrieben wird es von RheinNetz. Die Altstadt von Zons ist durch eine Denkmalbereichssatzung und eine Gestaltungssatzung geschützt, die beide die Dächer betreffen.

Welche Dächer in Dormagen für eine Anlage in Frage kommen

Die meisten Wohnhäuser in Dormagen haben eine oder zwei Wohnungen, gebaut wird also überwiegend für Einfamilienhäuser und Doppelhäuser. Dazu kommen die Altstadt von Zons mit eigenen Regeln und flache Dächer auf Garagen, Anbauten und Betrieben.

Einfamilienhaus mit Satteldach

Ein Satteldach mit Ost- und Westseite lässt sich auf beiden Hälften belegen. Nach PVGIS liefert im Raum Köln die Ostseite rund 829 kWh je kWp im Jahr, die Westseite rund 808 kWh je kWp.

Beispiel. Einfamilienhaus in Dormagen, Satteldach mit Ost- und Westseite, Anlage mit 10 kWp und 10-kWh-Speicher. Der Strom kommt morgens von Osten und nachmittags von Westen, was zu einem Haushalt passt, der früh und abends viel verbraucht. Was über Mittag übrig bleibt, lädt den Speicher für den Abend.

Haus in der Altstadt von Zons

Hier braucht jede Solaranlage eine Erlaubnis, und die Gestaltungssatzung legt Dachform und Deckung fest. Wir planen in Zons deshalb immer zuerst mit der Satzung und erst danach mit dem Verbrauch.

Flachdach von Garage, Anbau oder Betrieb

Auf flachen Dächern ständern wir die Module nach Osten und Westen mit 10 Grad Neigung auf und beschweren sie mit Ballast statt mit Bohrungen. Im Raum Köln bringt diese Aufstellung rund 861 kWh je kWp im Jahr. Wie die Unterkonstruktion aussieht, steht auf der Seite zu Solaranlagen auf Flachdächern.

Hände legen zwei geschlossene Angebotsmappen nebeneinander, daneben ein Taschenrechner

Zons: Denkmalbereich mit Erlaubnispflicht für Solaranlagen

evd, RheinNetz und Chempark: wer in Dormagen das Netz betreibt

Das Stromnetz in Dormagen gehört der evd energieversorgung dormagen und wird von RheinNetz betrieben. Den Antrag auf Einspeisung reichen wir über das Netzanschlussportal der evd ein.

Die evd hat ihr Netz an RheinNetz verpachtet und erledigt für sie die Betriebsführung. Ähnlich ist es in Leverkusen auf der anderen Rheinseite, wo RheinNetz das Netz der EVL betreibt. In Pulheim südlich von Dormagen läuft die Anmeldung dagegen bei Westnetz.

Eine Ausnahme bildet der Chempark. Auf dem Werksgelände betreibt NETCUR, die zu Currenta gehört, das regulierte Stromnetz, und eine Anlage auf einer Halle dort wird bei NETCUR angemeldet. Im benachbarten Worringen, das zum Kölner Bezirk Chorweiler gehört, betreibt RheinNetz das Netz selbst, und viele Einwohner von dort arbeiten in den Dormagener Chemiewerken.

Ob evd, NETCUR oder RheinNetz, die Pflichten nach dem Netzanschluss unterscheiden sich nicht. Binnen eines Monats nach Inbetriebnahme muss die Anlage im Marktstammdatenregister stehen, auf den Namen dessen, der sie betreibt. Bei mehr als 7 kW gehört ein intelligentes Messsystem mit Steuerbox dazu, und welche Unterlagen der Netzbetreiber dafür sehen will, erklärt der Ratgeber zur Anmeldung beim Netzbetreiber.

Neubaugebiet mit Einfamilienhäusern, auf mehreren Satteldächern Solarmodule

Was das Solarkataster der Stadt Dormagen zeigt

Die Stadt Dormagen betreibt ein eigenes Solarpotenzialkataster mit Gründachkataster. Darin lässt sich für jedes Dach nachsehen, wie gut es sich für Module oder für eine Begrünung eignet.

Für ganz Dormagen weist das Landesamt LANUK ein Dachpotenzial von 282,5 MWp aus, rechnerisch 233,3 GWh Strom im Jahr. Im Marktstammdatenregister sind 4.594 Solareinheiten in Betrieb verzeichnet, Steckersolargeräte eingeschlossen. Die größte davon ist der Solarpark Gohr I der evd mit 2.851 kWp aus dem Jahr 2016.

Die Stadt hat sich vorgenommen, bis spätestens 2045 treibhausgasneutral zu werden. Für Ihr eigenes Dach ersetzt das Kataster keine Planung, denn Zählerschrank, Verbrauch und Zustand der Deckung stehen dort nicht. Diese drei Punkte sehen wir uns beim ersten Termin an, der kostenlos ist.

Was Anlage und Speicher in Dormagen kosten

Eine Anlage mit 10 kWp und 10-kWh-Speicher kostet im Mittel rund 18.200 €, wovon rund 4.100 € auf den Speicher entfallen. Die erste Tabelle zeigt, wie sich der Betrag zusammensetzt.

Baustein Rechnung Mittelwert
Photovoltaikanlage 10 kWp 10 × 1.410 € rund 14.100 €
Batteriespeicher 10 kWh 10 × 410 € rund 4.100 €
zusammen rund 18.200 €

Je kWh nutzbarer Kapazität hängt der Speicherpreis stark von der Größe ab.

Speichergröße (nutzbar) Mittelwert je kWh
4 bis 6 kWh 510 €
über 6 bis 8 kWh 480 €
über 8 bis 10 kWh 410 €
über 10 bis 12 kWh 390 €
über 12 bis 16 kWh 360 €

Beide Tabellen beruhen auf der Auswertung der Verbraucherzentrale NRW, 71 Angebote für Anlagen und 70 für Speicher aus dem Zeitraum Januar 2025 bis August 2026. Für Anlage, Speicher und Montage auf Wohngebäuden bis 30 kWp beträgt die Umsatzsteuer 0 % (§ 12 Abs. 3 UStG), die Beträge sind Endpreise.

Ein Speicher über 12 kWh kostet je kWh also deutlich weniger als einer mit 4 bis 6 kWh. Beim Laden und Entladen gehen rund 20 % verloren; von 1.500 kWh, die in den Speicher fließen, kommen etwa 1.200 kWh im Haus an. Die Verbraucherzentrale rechnet mit 10 bis 15 Jahren Lebensdauer, bei den Modulen mit 20 bis 30 Jahren und länger.

Den Nutzen eines Speichers misst man am Eigenverbrauch. Mit Batterie nutzt ein Haushalt laut Verbraucherzentrale 50 bis 60 % seines Solarstroms selbst, ohne liegt der Anteil meist bei 20 bis 30 %. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart Netzstrom zu durchschnittlich 37,0 ct (BDEW 2026), während eine eingespeiste bei Anlagen bis 10 kWp mit 7,70 ct vergütet wird. Mehr dazu steht auf der Seite zur Solaranlage mit Speicher und im Ratgeber Welche Speichergröße passt.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wallbox und Gewerbedach in Dormagen

Oft gehört zur Anlage eine Wallbox, bei Betrieben ein großes Flachdach. Für eine Ladestation mit 11 kW am Einfamilienhaus gibt der ADAC 1.200 bis 3.500 € einschließlich Installation an, bei 19 % Umsatzsteuer.

Für Betriebe gilt in NRW eine eigene Solarpflicht. Neue Nichtwohngebäude, deren Bauantrag nach dem 01.01.2024 gestellt wurde, brauchen eine Anlage auf dem Dach. Gehören zu einem solchen Gebäude mehr als 35 notwendige Stellplätze, müssen außerdem mindestens 30 % der geeigneten Parkfläche mit Modulen belegt werden. Wie wir Hallendächer und Carports planen, steht auf der Seite zur Photovoltaik für Gewerbebetriebe.

So entsteht eine Anlage in Dormagen

Nach Ihrer Anfrage per Mail oder Formular melden wir uns am folgenden Werktag. Beim ersten Termin in Ihrem Haus oder per Video schauen wir auf Dach, Zählerschrank und Ihren Verbrauch über das Jahr.

Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot, in dem Module, Wechselrichter, Speicher, Gerüst und Zählerschrank getrennt aufgeführt sind. In Zons holen wir vor der Bestellung die Erlaubnis der Denkmalbehörde ein. Anschließend stellen wir den Antrag im Portal der evd, montieren und schließen an, und der Messstellenbetreiber setzt den Zähler. Zuletzt geht es an den Eintrag ins Marktstammdatenregister, für den wir Ihnen die Daten zusammenstellen.

Dachdecker und Statiker in Dormagen

Neue Ziegel und statische Nachweise gehören nicht zu unserer Arbeit, dafür beauftragen Sie einen Dachdecker oder Statiker. Wir sprechen Befestigung und Reihenfolge mit ihnen ab.

In Zons muss eine neue Deckung die Gestaltungssatzung erfüllen, also aus dunklen Ziegeln oder Naturschiefer bestehen. Wer ohnehin neu decken lässt, legt Dach und Module möglichst in einen gemeinsamen Antrag, damit die Behörde beides zusammen bewertet. Eine vollständige Erneuerung der Dachhaut, die nach dem 01.01.2026 beginnt, löst in ganz NRW die Pflicht zur Solaranlage aus.

Bei Flachdächern mit Ballast und bei Hallen rechnet ein Statiker nach, ob die Konstruktion das zusätzliche Gewicht trägt. Das gilt besonders für leichte Hallendächer auf Gewerbeflächen.

Ihre Anfrage für ein Haus in Dormagen

Wohnen Sie in Zons, legen Sie zum ersten Termin Fotos der Dachflächen zur Straße bereit, sonst genügt die letzte Stromrechnung. Schreiben Sie an kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de oder schildern Sie Ihr Vorhaben im Formular.

Häufige Fragen

Bei wem melde ich die Anlage in Dormagen an, bei der evd oder bei RheinNetz?

Der Antrag geht über das Netzanschlussportal der evd, das wir für Sie ausfüllen. Die evd besitzt das Netz, RheinNetz betreibt es, und für Sie bleibt es ein einziger Antrag.

Wir wohnen in der Altstadt von Zons. Geht da überhaupt eine Solaranlage?

Ja, mit Erlaubnis. Das Merkblatt zur Denkmalbereichssatzung von 2014 nennt Solaranlagen auf Dächern ausdrücklich als erlaubnispflichtig, und die Gestaltungssatzung verlangt dunkle Ziegel oder Naturschiefer. Wir planen eine geschlossene, dunkle Modulfläche und stimmen sie ab, bevor Sie unterschreiben.

Was kostet eine Anlage mit 10 kWp und Speicher ungefähr?

Aus den Mittelwerten der Verbraucherzentrale NRW ergeben sich rund 18.200 € für 10 kWp mit 10-kWh-Speicher. Davon entfallen rund 14.100 € auf die Anlage und rund 4.100 € auf den Speicher, beides ohne Umsatzsteuer, weil für Wohnhäuser 0 % gilt.

Wie groß sollte der Speicher bei uns sein?

Die Verbraucherzentrale geht von 1,5 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch aus. Wir sehen uns zusätzlich an, wann Sie Strom brauchen, denn wer abends kocht und wäscht, nutzt einen größeren Speicher besser aus.

Wie lange hält so ein Batteriespeicher?

Die Verbraucherzentrale rechnet mit 10 bis 15 Jahren, die Module halten 20 bis 30 Jahre und länger. Ein Speicher wird deshalb im Laufe der Zeit meist einmal ersetzt, während die Module bleiben.

Wir haben eine Halle auf dem Chempark-Gelände. Wer ist da der Netzbetreiber?

Im Chempark betreibt NETCUR, die zu Currenta gehört, das regulierte Stromnetz. Eine Anlage auf einer Halle dort melden wir deshalb bei NETCUR an und nicht über das Portal der evd.

Wo kann ich nachsehen, ob mein Dach in Dormagen geeignet ist?

Die Stadt Dormagen hat ein eigenes Solarpotenzialkataster mit Gründachkataster, in dem Sie Ihr Dach aufrufen können. Zählerschrank, Zustand der Deckung und Ihren Verbrauch prüfen wir beim ersten Termin.

Gilt für unser Flachdach auf der Garage die gleiche Planung?

Auf flachen Dächern stellen wir die Module nach Osten und Westen mit 10 Grad Neigung auf und halten sie mit Ballast. Im Raum Köln liefert diese Aufstellung rund 861 kWh je kWp im Jahr, die Traglast prüfen wir vorher.

Zahle ich auf Anlage und Speicher Mehrwertsteuer?

Nein, für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf Wohnhäusern gilt nach § 12 Abs. 3 UStG ein Steuersatz von 0 %, eingeschlossen Speicher, Montage und Zählerschrank. Eine Wallbox kostet dagegen 19 % Umsatzsteuer.

Wir lassen das Dach neu decken. Müssen wir dann Solar draufmachen?

Ja, sobald die vollständige Erneuerung der Dachhaut nach dem 01.01.2026 beginnt, greift in NRW die Solarpflicht. Bei bis zu zwei Wohnungen verlangt sie 30 % der Nettodachfläche oder 3 kWp, Ausnahmen gibt es bei technischer Unmöglichkeit oder fehlender Wirtschaftlichkeit.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Solaranlage für Dormagen

Schreiben Sie uns kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Wir antworten am nächsten Werktag und schlagen einen Termin vor — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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