Die Wohngebäude in Troisdorf sind überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, daneben gibt es Mehrfamilienhäuser und drei Denkmalbereiche. Für jede dieser Ausgangslagen planen wir etwas anders.
Bei den Wohnungen sieht die Verteilung anders aus als bei den Gebäuden. Von den 36.198 Wohnungen in Troisdorf liegen 43,4 % in Ein- und Zweifamilienhäusern, der größere Teil also in Häusern mit drei und mehr Wohnungen. Viele Dächer gehören damit zu einem einzigen Haushalt, während sich viele Haushalte ein Dach mit Nachbarn teilen.
Freistehendes Haus, Doppelhaushälfte, Reihenhaus
Auf einem Satteldach rechnen wir mit 5 bis 7 m² Dachfläche je kWp, abzüglich der Abstände zu First, Traufe und Gauben. Daraus ergibt sich, wie groß die Anlage werden kann, bevor wir sie an Ihren Stromverbrauch anpassen.
Beispiel. Doppelhaushälfte in Troisdorf, Satteldach nach Süden mit 35 Grad Neigung, 8 kWp ohne Speicher. PVGIS, das Strahlungsmodell der EU-Kommission, ergibt dafür im Raum Köln rund 8.304 kWh im Jahr. Zeigte die Dachfläche nach Osten oder Westen, wären es rund 20 % weniger, verteilt stärker auf Morgen und Nachmittag.
Haus in einer Kolonie oder im Kasinoviertel
In diesen drei Gebieten entscheidet die Denkmalbehörde mit, wie die Module aussehen und wo sie liegen dürfen. Wir klären das, bevor Sie einen Auftrag unterschreiben, damit keine Bestellung an einer fehlenden Erlaubnis hängt.
Mehrfamilienhaus
Bei einem Haus mit mehreren Parteien klären wir zuerst, wer den Solarstrom verbraucht: der Allgemeinstrom, die Mieter oder eine Eigentümergemeinschaft. Die Modelle dafür, von Mieterstrom bis zur gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung, beschreiben wir auf der Seite zur Photovoltaik im Mehrfamilienhaus.