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Mehrfamilienhaus aus den 1950er-Jahren mit einer Reihe Solarmodulen auf dem Satteldach
Photovoltaik · Köln-Nippes

Photovoltaik in Köln-Nippes: Solaranlagen von Riehl bis Longerich

Wir planen und montieren Solaranlagen in Köln-Nippes, vom Siedlungshaus in Mauenheim bis zur Villa in Riehl. 8 bis 10 kWp kosten im Mittel 13.700 bis 14.600 €.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am besten passt. Alles Weitere besprechen wir.

Für welches Gebäude?

So können wir Dachfläche und Verbrauch grob einschätzen.

Welche Dachform hat das Haus?

Ungefähr reicht. Fotos können Sie später nachreichen.

Was soll dazugehören?

Sie können mehreres ankreuzen.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin passend legen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir antworten am nächsten Werktag und schlagen einen ersten Termin vor, bei Ihnen zu Hause oder per Video. Dieser Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de

Wir planen Solaranlagen für Häuser in den sieben Stadtteilen von Nippes, montieren sie und melden sie bei RheinNetz an. Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 10 kWp liegen die Mittelwerte der Verbraucherzentrale NRW bei rund 13.700 bis 14.600 € ohne Speicher, und Umsatzsteuer fällt auf Wohnhäusern bis 30 kWp nicht an. Diese Größe passt auf viele Einfamilienhäuser in Longerich und Mauenheim. Für Mietshäuser in Nippes und Riehl rechnen wir mit anderen Größen, und der erste Termin ist in jedem Fall kostenlos.

Siedlungshaus, Villa oder Mietshaus: die Lage in Nippes

Nippes hat 12.776 Wohngebäude, von denen 46,7 % Ein- oder Zweifamilienhäuser sind. Nur die Innenstadt hat unter den neun Kölner Bezirken einen noch kleineren Anteil (Stadt Köln, Stand 2025).

Der Bezirk ist dabei zweigeteilt. Im Norden liegt Longerich mit 76,8 % Ein- und Zweifamilienhäusern, Mauenheim kommt auf 64,4 %. Im Süden überwiegen die Mietshäuser, in Nippes selbst stehen nur 27,0 % Ein- und Zweifamilienhäuser, in Riehl 25,5 %.

Beispiel. Siedlungshaus in Mauenheim mit Dachflächen nach Süden und Westen. Hier prüfen wir zuerst, ob das Haus in der Denkmalliste steht, und belegen dann die Dachseite mit dem höheren Ertrag. Eine zweite Dachseite lohnt die Belegung, wenn Sie abends viel Strom brauchen.

Beispiel. Freistehendes Einfamilienhaus in Longerich, Walmdach mit vier kleineren Flächen. Auf solchen Dächern verteilen wir die Module auf mehrere Seiten und planen dafür einen Wechselrichter mit getrennten Eingängen.

Beispiel. Altbau-Mietshaus in Nippes mit vier Wohnungen und Satteldach. Hier gehören die Eigentümerversammlung, der Zählerschrank und die Verteilung des Stroms im Haus zur Planung.

Woher Siedlungen und Villen im Bezirk kommen

Wie die Mischung aus Siedlung, Villenviertel und Mietshaus entstanden ist, lässt sich an Mauenheim, Riehl und Niehl nachvollziehen. Alle drei Stadtteile haben eine eigene Baugeschichte.

In Mauenheim baute die GAG ab 1919 eine Siedlung nach Plänen des Architekten Wilhelm Riphahn. 1924 kam der Grüne Hof hinzu, und der Stadtteil hat bis heute den Charakter einer Gartenstadt.

Riehl entstand als großbürgerliches Villenviertel, mit dem Kölner Zoo von 1860 und der Flora als Nachbarn. Im Stadtteil steht außerdem das Colonia-Hochhaus An der Schanz 2, das 1972 fertig wurde.

Niehl ist mit 12,06 km² der flächengrößte Stadtteil des Bezirks, der insgesamt 31,76 km² misst. Dort liegen die Ford-Werke, die 1929 nach Niehl kamen, der Niehler Hafen aus den 1920er-Jahren und ein großes Heizkraftwerk, das 2005 erneuert wurde.

Was wir bei Dächern in Nippes prüfen

Bevor wir ein Angebot schreiben, klären wir für Ihr Haus vier Punkte. Welche davon zählen, hängt vom Stadtteil ab.

Siedlungshäuser in Mauenheim und die Denkmalliste

Steht ein Haus in der Kölner Denkmalliste, braucht die Solaranlage eine Erlaubnis nach § 9 DSchG NRW. Der Stadtkonservator verlangt auf geneigten Dächern eine zusammenhängende, rechteckige Modulfläche mit mindestens drei Ziegelreihen Abstand zu Traufe, First und Ortgang. Die Module sollen rahmenlos und einfarbig sein und zur Dachdeckung passen. Außerdem fragt die Behörde, ob Garage oder Gartenhaus als Standort in Frage kommen. Wie der Antrag abläuft, steht im Ratgeber Photovoltaik und Denkmalschutz.

Steht Ihr Haus nicht in der Liste, ist die Dachanlage nach der Landesbauordnung verfahrensfrei. Trotzdem planen wir auf einer Siedlung mit gleichen Dächern gern so, dass die Modulfelder ruhig und rechteckig bleiben.

Villen und Hochhaus in Riehl

Auf Villen mit Walm- oder Mansarddächern bleibt nach Gauben und Erkern oft weniger Fläche, als der Grundriss vermuten lässt. Das Colonia-Hochhaus steht für einen Sonderfall, denn die Verfahrensfreiheit der Landesbauordnung gilt für Solaranlagen an Hochhäusern nicht. Dort ist also ein Genehmigungsverfahren nötig.

Rheinnahe Lagen in Riehl und Niehl

Das Rheinufer vom Theodor-Heuss-Ring bis zum Ölhafen Niehl liegt in einer Hochwasserschutzzone der Stadt. Bei der Planung betrifft das vor allem die Technik, die sonst im Keller stünde, also Speicher, Wechselrichter und Zählerschrank. In solchen Häusern planen wir die Technik möglichst im Erdgeschoss oder höher. Den Kölner Norden soll künftig auch der Retentionsraum Worringen vor Hochwasser schützen.

Zählerschränke in Altbauten

In vielen älteren Häusern ist der Zählerschrank für eine PV-Anlage zu klein oder entspricht nicht mehr den Vorgaben. Wir sehen ihn uns beim ersten Termin an, und ein nötiger Umbau steht als eigener Posten im Angebot. In Mietshäusern mit mehreren Zählern klären wir dabei auch, ob die Anlage einen Allgemeinstromzähler versorgt oder Strom an die Wohnungen geht.

Hände legen zwei geschlossene Angebotsmappen nebeneinander, daneben ein Taschenrechner

Netzanschluss bei RheinNetz und neuer Zähler

Im ganzen Bezirk Nippes ist RheinNetz der Netzbetreiber, bis Ende 2024 unter dem Namen Rheinische NETZGesellschaft. Die Anmeldung übernehmen wir im Einspeiserportal, frühestens 6 Monate und spätestens 6 Wochen vor der Inbetriebnahme.

Bei RheinNetz folgen auf die Anmeldung vier weitere Schritte, von der Anschlusszusage bis zur Abrechnungsmeldung. Den alten Zähler ersetzt der Messstellenbetreiber durch einen Zweirichtungszähler. Hat die Anlage mehr als 7 kW, ist ein Smart Meter mit Steuerbox Pflicht, und für Anlagen über 7 bis 15 kW sind die Kosten auf 130 € im Jahr begrenzt. Was die 60-%-Grenze bis zum Einbau bedeutet, erklärt der Ratgeber zu Smart Meter und Einspeisegrenze.

Nach der Inbetriebnahme muss die Anlage binnen eines Monats im Marktstammdatenregister stehen. Eingetragen wird sie auf Ihren Namen als Betreiber, und wir geben Ihnen alle Daten dafür.

Ertrag nach Dachrichtung und ein Rechenbeispiel

Ein Süddach mit 35 Grad Neigung bringt in Köln 1.038 kWh je kWp im Jahr. Für die anderen Richtungen hat PVGIS, das Rechenwerkzeug der EU-Kommission, folgende Werte ermittelt:

Dach Neigung Ertrag je kWp im Jahr
Süd 35° 1.038 kWh
Süd, Optimum 39° 1.040 kWh
Ost 35° 829 kWh
West 35° 808 kWh
Flachdach Ost-West aufgeständert 10° 861 kWh
waagerecht 0° 866 kWh

Quelle: PVGIS 5.3, Standort Köln, 14 % Systemverluste, Stand Oktober 2026.

Der Unterschied zwischen Süd und Ost oder West beträgt rund 20 %. Zwischen guten und schwachen Jahren gibt PVGIS für ein Süddach eine Schwankung von ±56 kWh je kWp an.

Rechenbeispiel. Angenommen, Sie haben in Longerich ein Süddach mit 8 kWp und nutzen 30 % des Stroms selbst. Die Anlage erzeugt rund 8.304 kWh im Jahr. Die selbst genutzten 2.491 kWh müssten Sie sonst für 31,48 ct je kWh in der Grundversorgung kaufen, das sind rund 784 €. Für die eingespeisten 5.813 kWh bekommen Sie 7,70 ct je kWh, also rund 448 €. Zusammen ergibt das etwa 1.230 € im Jahr.

Wie lange es dauert, bis sich die Anschaffung damit bezahlt macht, rechnet der Ratgeber Lohnt sich Photovoltaik in Köln mit allen Annahmen vor. Preise je kWp für alle Größen finden Sie unter Kosten einer Photovoltaikanlage.

Speicher für Häuser in Nippes

Ein Speicher hebt den Anteil des selbst genutzten Solarstroms von 20 bis 30 % auf 50 bis 60 %. Für die Größe rechnet die Verbraucherzentrale mit 1,5 kWh Speicherkapazität auf je 1.000 kWh Stromverbrauch im Jahr.

Die Mittelwerte für Speicher liegen bei 360 bis 510 € je kWh nutzbarer Kapazität, große Speicher sind je kWh günstiger. Beim Ein- und Ausspeichern gehen rund 20 % der Energie verloren, das rechnen wir in jede Auslegung ein. Wie Anlage und Speicher zusammen geplant werden, steht auf der Seite Solaranlage mit Speicher.

Ablauf von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme

Zuerst kommt der kostenlose Termin bei Ihnen oder per Video, bei dem wir Dach, Zählerschrank und Ihren Verbrauch ansehen. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot, in dem Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Gerüst, Zählerschrank und Anmeldung einzeln aufgeführt sind.

Steht Ihr Haus in der Denkmalliste, beantragen wir vor der Montage die Erlaubnis beim Stadtkonservator. Der Antrag ist kostenlos, die Stadt bittet um bis zu 8 Wochen Bearbeitungszeit. Parallel melden wir die Anlage bei RheinNetz an, montieren sie, schließen sie an und nehmen sie in Betrieb.

Wann Dachdecker oder Statiker dazukommen

Wir planen und montieren die Solaranlage, für das Dach selbst ist der Dachdecker zuständig. Muss die Deckung auf einem Siedlungshaus ohnehin erneuert werden, legen wir die Montage direkt hinter seine Arbeit.

Ein Statiker kommt dazu, wenn die Tragfähigkeit eines alten Dachstuhls unklar ist. Bei Dächern, die ohnehin neu gedeckt werden, stimmen wir den Termin mit dem Dachdecker ab.

Von Nippes in die Nachbarbezirke

Südlich von Nippes beginnt die Innenstadt mit Neustadt-Nord, wo kaum ein Haus nur eine oder zwei Wohnungen hat. Westlich liegt Ehrenfeld mit Bickendorf und Ossendorf.

Hinter Longerich geht es nach Chorweiler, wo Ein- und Zweifamilienhäuser fast vier von fünf Wohngebäuden ausmachen. Auf der anderen Rheinseite liegt Mülheim mit Dellbrück und Holweide.

Ihre Anfrage für ein Haus in Nippes

Wenn Sie wissen möchten, wie viel auf Ihr Dach passt, schicken Sie uns gern zwei Fotos vom Dach und Ihre letzte Jahresabrechnung über das Formular. Per Mail sind wir unter kontakt@photovoltaik-anlage-koeln.de erreichbar, und am nächsten Werktag melden wir uns zurück.

Häufige Fragen

Wir haben ein Siedlungshaus in Mauenheim. Dürfen da überhaupt Module aufs Dach?

Das hängt davon ab, ob Ihr Haus in der Kölner Denkmalliste steht, und das sehen wir vor der Planung nach. Ist es eingetragen, beantragen wir die Erlaubnis beim Stadtkonservator, die kostenlos ist und bis zu 8 Wochen dauern kann.

Was kostet eine Anlage für ein Einfamilienhaus in Longerich?

Für 8 bis 10 kWp liegen die Mittelwerte der Verbraucherzentrale NRW bei rund 13.700 bis 14.600 €. Den genauen Preis bekommen Sie nach dem ersten Termin als schriftliches Angebot mit allen Einzelposten.

Unser Dach geht nach Osten und Westen. Lohnt sich das trotzdem?

Ein Ost- oder Westdach liefert in Köln rund 20 % weniger als ein Süddach, nach PVGIS 829 oder 808 kWh je kWp im Jahr. Belegt man beide Seiten, kommt der Strom morgens und abends, wenn viele Haushalte ihn brauchen.

Wir wohnen in Riehl in Rheinnähe. Spielt das Hochwasser für die Anlage eine Rolle?

Das Rheinufer von Riehl bis zum Ölhafen in Niehl liegt in einer Hochwasserschutzzone der Stadt. Die Module sitzen auf dem Dach, aber Speicher und Wechselrichter planen wir in solchen Lagen lieber im Erdgeschoss als im Keller.

Wie viel bekomme ich für den Strom, den ich ins Netz gebe?

Für Anlagen bis 10 kWp, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen, zahlt der Netzbetreiber 7,70 ct je kWh. Gezahlt wird dieser Satz für 20 Jahre und zusätzlich für den Rest des Inbetriebnahmejahres.

Brauche ich zur Anlage unbedingt einen Speicher?

Nein, auch ohne Speicher nutzt ein Haushalt nach der Verbraucherzentrale 20 bis 30 % seines Solarstroms selbst. Mit Speicher steigt der Anteil auf 50 bis 60 %, und den Speicher können Sie auch später nachrüsten.

Wie lange vorher muss die Anlage bei RheinNetz angemeldet werden?

Die Anmeldung im Einspeiserportal geht frühestens 6 Monate und spätestens 6 Wochen vor der Inbetriebnahme. Wir reichen sie für Sie ein, sobald Sie das Angebot unterschrieben haben.

Wir haben eine Altbauwohnung in Nippes. Können wir als Mieter etwas machen?

Über eine Dachanlage entscheidet der Eigentümer oder die Eigentümergemeinschaft. Für den Balkon gibt es Steckersolargeräte bis 800 VA, die nur im Marktstammdatenregister eingetragen werden und keine Meldung an RheinNetz brauchen.

Was muss ich beim Zählerschrank in einem alten Haus beachten?

Ältere Zählerschränke haben oft keinen Platz für Zweirichtungszähler und Smart Meter. Wir sehen uns den Schrank beim ersten Termin an, und ein Umbau steht dann als eigener Posten im Angebot.

Bauen Sie auch in Weidenpesch und Bilderstöckchen?

Ja, wir bauen in allen sieben Stadtteilen des Bezirks Nippes. Schreiben Sie uns, dann vereinbaren wir den ersten Termin bei Ihnen oder per Video, der nichts kostet.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Solaranlage für Köln-Nippes

Schreiben Sie uns kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Wir antworten am nächsten Werktag und schlagen einen Termin vor — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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